Stadtarchiv Luzern

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Stadtarchiv Luzern
.Tektonik: D Privatarchive
..Bestand: D035 - Nachlass Anna Richli


Bestandskontext: Personengeschichte:
Anna Richli wurde am 9. Oktober 1884 in Willisau geboren. Aufgrund einer Erkrankung beider Elternteile kam sie 1886, im Alter von 18 Monaten, nach Luzern und wurde in die Obhut von Onkel und Tante gegeben.
1894 begann sie im Institut Menzingen ihre Ausbildung, die sie 1901 im Alter von 17 Jahren mit der Ablegung ihrer Lehrerinnen-Patentprüfung beendete.
Ihre erste Stelle im Bergweiler Schärlig ob Marbach trat sie 1901 an. In dieser Zeit verfasste sie ihre erste Novelle "Im Schulhaus auf der Alp".
1905 übernahm sie eine Stelle als Lehrerin an der Primarschule der Stadt Luzern, wo sie bis zu ihrer Pensionierung 1950 arbeitete.
1952 erkrankte sie an Lungenkrebs. Sie starb zwei Jahre später, am 18. Dezember 1954.
Neben Kurzgeschichten, Gedichten und Spielen publizierte Anna Richli insgesamt 19 Bücher:
"Höhenleuchten" 1916,
"Die da ringen in den Tiefen" 1918,
"Der Kreuzweg des Magnus Segnewald" 1919,
"Schatten im Licht" 1920,
"Im Mantel der Liebe" 1922,
"Frau Theresia Scherrer" 1924,
"Frau Salesia Strickler" 1924,
"Mein ist der Tag" 1927,
"Jahrhundertwende" 1929,
"Kolping" 1930,
"Im Vorraum der Zukunft" 1931,
"Blutrache" 1932,
"Otto Wikardts Weg" 1935,
"Schutzwall der Frau Monika" 1936,
"Die Schiffersfrau und die Goldstickerin" 1938,
"Das Unwägbare" 1942,
"Das unbeschriebene Gesicht" 1944,
"Im Stundenschlag der Zeit" 1946,
"Die Gefangene ihres Schicksals" 1946

Bestandsgeschichte:
Wie die Akten ins Stadtarchiv gelangt sind, ist nicht dokumentiert. Es liegen weder ein Depot- noch ein Übergabevertrag vor. Der Bestand wurde nachträglich thematisch und soweit möglich chronologisch geordnet. Vermutlich handelt es sich um eine Materialsammlung zu Anna Richli, welche ihre Freundin Hedwig Schnyder (vgl. M001.043) angelegt hatte.
Zeitraum: 1884 - 1955
Eingrenzung und Inhalt: Bestandsinhalt:
Der Bestand umfasst:
Die Lebensdaten Anna Richlis (verfasst zwischen 1950 und 1954)
Zeitungsartikel und Artikel in Vereinsorganen über Anna Richli (1928 - 1955)
- Die Fortbildungsschülerin
- Zentralblatt des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins
- Das neue Buch
- Luzerner Neuste Nachrichten
- Vaterland
- Luzerner Tagblatt
- Radiozeitung
- Mitteilungsblatt Innerschweizerischer Schriftsteller-Verein
- Seetaler Bote
- Mitteilungen Club HROTSVIT
- Luzerner Schulblatt
Vergiss Mein Nicht (Zeitschrift Institut Menzingen 1955)
Nachrufe
Korrespondenzen
Texte:
- Publikationsliste
- Kurze Texte
- Gedichte
- Rezensionen
Der Bestand gibt Einblick in das Schaffen von Anna Richli und dessen Rezeption in der lokalen Tagespresse.
Erschließungszustand/Umfang: Mit der Bestandsanalyse voll erschlossen
0,3 lfm
Zugangsbestimmungen: Sperrfristen gemäss der geltenden Beschränkung über das Stadtarchiv




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